Werden die verschiedenen Typen von Naturkatastrophen des 20. Jahrhundert hinsichtlich ihres prozentualen Anteils an den Todesopfern verglichen, so führen Erdbeben mit knapp 51% diese Schreckensbilanz an (nach Science Council of Japan). Die weltweit aktivsten und gleichzeitig für den Menschen relevanten Regionen liegen in Asien und Südamerika. Zwar ist die Seismizität Mitteleuropas im globalen Maßstab als moderat, in Deutschland sogar als verhältnismäßig gering einzuschätzen, doch führen auch in unseren Regionen Erdbeben von Zeit zu Zeit zu größeren Schäden.
Mit der Initiierung des Expertenteams Erdbeben haben sich Vertreter aus den Helmholtz-Zentren GFZ, DLR und AWI im Rahmen von NaDiNe zusammengeschlossen, um ihre Expertise zu bündeln und sich über den Stand der Forschung auszutauschen. Mit dieser Zusammensetzung verfügt das Team über Expertise aus verschiedenen Forschungsdisziplinen. So arbeiten neben Seismologen und Geophysikern auch Fernerkundler an der Beschreibung und Analyse von Erdbeben und damit verbundener Phänomene.
In dieser Rubrik erfahren Sie mehr über Projekte und Aktivitäten innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft zum Thema Erdbeben und erhalten eine von unseren Experten zusammengestellte Auswahl an nützlichen Hintergrundinformationen zu dieser Naturgefahr.
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Meldungen aus diesem Bereich:
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Erdbeben in der Provinz Qinghai in China am 14. April 2010
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14. April 2010
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(Letztes Update am 22. April 2010)
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Am 8. März 2010 erschütterte ein Erbeben der Stärke 6,0 die Region östlich der Stadt Elazig im Osten der Türkei. Viele Nachbeben folgen. Es wurden zahlreiche Wohnhäuser in den umliegenden Dörfern zerstört, Meldungen nach kamen 51 Menschen ums Leben und hunderte wurden obdachlos.
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Erdbeben in Haiti am 12. Januar 2010
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15. Januar 2010
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Am 12. Januar 2010 ereignete sich um 21:53 UTC an der Küste Haitis ein Erdbeben der Stärke 7.0. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von 10 km rund 16 km südwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince, in der zahlreiche Schäden an Gebäuden und Infrastruktur gemeldet wurden.
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Erdbeben in Indonesien (Sumatra) am 30. September und 1. Oktober 2009
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12. Oktober 2009
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Am 30. September 2009 ereignete sich vor der Küste Sumatras ein Seebeben mit einer Magnitude von 7.9 und einige Nachbeben. Das Epizentrum wurde etwa 50 km nordwestlich der Küstenstadt Padang in einer Tiefe von 85 km registriert. Am 1. Oktober folgte ein weiteres Erdbeben der Stärke 6.6 etwa 200 km südöstlich von Padang. Die starken Erschütterungen beider Beben führten zum Einsturz zahlreicher Gebäude und Brücken, Brände brachen aus und ein Großteil der technischen Infrastruktur fiel aus.
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Erdbeben und Megacities: Risiko- und Vulnerabilitätsabschätzung mit Fernerkundungsmethoden
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20. Oktober 2008
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"Megacities und Naturkatastrophen" ist ein HGF-EOS Projekt mit dem Ziel der Entwicklung, Anwendung und Kopplung von Technologien und Methoden für ein integriertes Katastrophenmanagement, das Vorsorge mit Katastrophenbewältigung verbindet. Innerhalb der Dissertation von Hannes Taubenböck (DLR) wurden die Potentiale, aber auch die Limitierungen der Fernerkundung im Bereich Risiko- und Vulnerabilitätsabschätzung in urbanen Räumen untersucht.
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Erdbeben in China: Satellitenbildkarten für das Deutsche Rote Kreuz
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20. Juni 2008
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Am 12. Mai 2008 ereignete sich 90 km nordwestlich von Chengdu in der Provinz Sichuan das stärkste Erdbeben in China seit 1976. Auf das Beben der Stärke 7,8 auf der Richter-Skala folgten viele starke Nachbebeben, die große Schäden in der ganzen Region verursachten. Es wurden mehr als 69.000 Tote gezählt, 374.141 Verletzte und 17.469 Vermisste (GOV CHN, 12. Juni 2008). Die Erschütterungen zerstörten über 80 Prozent der Gebäude in der Gegend, über 5 Millionen Menschen wurden obdachlos.
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Erdbeben in Yogyakarta, Indonesien
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31. Mai 2006
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Nach dem Tsunami im Dezember 2004 wurde Indonesien erneut von einer schweren Naturkatastrophe heimgesucht. Am Morgen des 27.5.2006 führte ein Erdbeben der Stärke 6,2 zu schweren Zerstörungen in der Region Yogyakarta auf der Insel Java. Bisher wurden mehr als 5.000 Todesopfer und 20.000 Verletzte gezählt, etwa 200.000 Menschen wurden obdachlos.
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