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Ölunfälle

Die Verschmutzung der Meere durch Öl ist eine der augenfälligsten Formen mariner Umweltschäden. Ob und in welchem Umfang nach Ölunfällen Langzeitwirkungen auf die betroffenen Lebensräume und Organismengesellschaften eintreten, hängt von einer Reihe von Umständen ab. Nicht jeder größere Ölunfall führt unweigerlich zu lang anhaltenden Umweltbeeinträchtigungen. In einigen Fällen dauert die Regeneration der betroffenen Küstengebiete allerdings viele Jahre oder sogar Jahrzehnte.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den beteiligten Helmholtz-Zentren haben sich im Rahmen von NaDiNe zusammengeschlossen, um ihr gemeinsames Wissen aus unterschiedlichen Perspektiven zum Thema Ölunfälle über die Plattform zu bündeln. Neben ausgewiesenen Experten für den Gesamtkontext mariner Ölunfälle sind hierbei Meeresbiologen beteiligt, die insbesondere die Gefährdung interessiert, welche von Unfällen, aber auch von "chronischen Veschmutzungen" durch Öl in den Meeren ausgeht. Ergänzt werden die Kompetenzen durch Fernerkundler, die sich mit der Erfassung und dem Monitoring von Ölunfällen auseinandersetzen.

In dieser Rubrik erfahren Sie mehr über Projekte und Aktivitäten innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft zum Thema "Ölunfälle" und erhalten eine von unseren Experten zusammengestellte Auswahl an nützlichen Hintergrundinformationen zu dieser Gefahr für das Meer und den Lebensraum Küste.

Meldungen aus diesem Bereich:  als  2.0 Newsfeed

Ölkatastrophe nach dem Untergang der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko

17. Mai 2010
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Am 21. April 2010 kam es zu einer folgenschweren Explosion auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko, 80 km vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana. Die Bohrinsel fing sofort Feuer und es kam zu einem Großbrand infolge dessen 11 Arbeiter vermisst wurden und vermutlich ums Leben kamen. Am Tag nach der Explosion sank die Bohrinsel und liegt ca. 400 m nordwestlich der Ölquelle auf dem ca. 1500 m tiefen Meeresgrund. Schätzungen zufolge strömen pro Tag bis zu 800.000 Liter Rohöl aus drei Öffnungen der Ölquelle ins Meer und bedrohen das marine Ökosystem im Golf vom Mexiko sowie die sensiblen Küstengebiete Louisianas und das Mississippi-Delta.   Mehr...


Ölteppich in der Straße von Kertsch zwischen Ukraine und Russland

21. November 2007
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Am Sonntag, dem 11.11.2007, brach ein Sturm den russischen Tanker Volgoneft-139 in der Straße von Kertsch auseinander, wobei mindestens 1300 Tonnen Schweröl aus dem entstandenen Riss liefen. Mindestens vier weitere Frachter sanken, davon waren drei mit Schwefel und einer mit Metallabfällen beladen. Am Ufer in der Nähe des Kavkaz Hafens sind die ökologischen Auswirkungen der Ölkatastrophe desaströs.   Mehr...


Ölkatastrophe an der libanesischen Küste

03. August 2006
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Am 13. und 15. Juli 2006 wurde im Zuge des Nahostkonflikts das etwa 30 km südlich von Beirut direkt an der Küste gelegene Elektizitätswerk von Jieh bombardiert. Teile der mit Dieselöl gefüllten Treibstofftanks entzündeten sich und brannten mehrere Tage lang. Als Folge der Angriffe floss ein großer Teil des Öls direkt in das Mittelmeer.   Mehr...


Gründung des NaDiNe-Expertenteams "Ölunfälle"

24. März 2006
Kategorien:
Am 20. März 2006 fanden sich die Mitglieder des NaDiNe-Expertenteams "Ölunfälle" am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven zu ihrem ersten Treffen zusammen. Teilnehmer waren Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) sowie des GKSS Forschungszentrums Geesthacht.   Mehr...


Weitere Meldungen finden Sie in unserem  Archiv.

 

 

 
Quelle: THW
Teilnehmende Helmholtz-Zentren:
Alfred-Wegener-Institut (AWI)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ Potsdam)
GKSS Forschungszentrum Geesthacht